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Blogger-Treffen Lübeck: Wann das nächste? - E-Mail an frank.pfabigan@gmail.com, Ort » gmap

Firefox 3.5 verfügbar. Über 5000 Verbesserungen

Dienstag, 30. Juni 2009. 18:22 von Frank Pfabigan

Mein Lieblingsbrowser Firefox springt jetzt gerade auf Version 3.5, sagt Apfeltalk… Das ist doch gleich mal ein Grund, bei Firefox vorbeizuschauen, ob der Dir am nächsten gelegene Download-Mirror die Datei auch schon anbietet. Wenn nicht, versuche es ein paar Stunden später oder morgen wieder.

» Go Firefox 3.5!


Initiative: Recyclable Code

Sonntag, 28. Juni 2009. 00:30 von Frank Pfabigan

Recyclable Code

Recyclable Code

Wenn es Nacht wird und die lauten Nachbarn endlich Ruhe geben, kann man mal einen klaren Gedanken fassen und eine Idee ausarbeiten. Ich habe mir den geschriebenen Artikel zu CSS-Metasprachen nochmals durchgelesen und mir gedacht: warum startest Du selbst nicht etwas in dieser Richtung?

Denn: Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es (Erich Kästner)

Ich rufe hiermit eine Initiative ins Leben, die Recyclebaren Code (Wiederverwendbaren Sourcecode) für Entwickler leichter auffindbar machen soll, indem man explizit auf diesen auf seinen eigenen Blogs darauf hinweist.

So kann jeder, der es möchte, jederzeit mit eigenen Mitteln partizipieren. Es gibt keinen Clubausweis, keine Armbinde, sondern nur einen Codex:

Helfe anderen Entwicklern dabei, guten Sourcecode zu schreiben, indem Du auf Deinem blog auf Quellen hinweist oder selbst Beispielcode veröffentlichst.

Juhu! Kurzerhand habe ich mich nun auch entschlossen, nächsten Samstag ein Bloggertreffen ins Leben zu rufen, auf dem dies und alles besprochen werden kann. Wer möchte, der möge sich am Samstag, 04.07.2009, 15:00 Uhr auf dem Marktplatz Lübeck, Bestuhlung des Ratskellers, einzufinden.

Edit 28.06.2009: Location auf der Google Map

Möglicherweise wird es das einsamste Bloggertreffen der Welt, aber wer weiß? – Vielleicht kommt ja doch einer…

Als Logo für diese Initiative stelle ich mir dieses von reverseenergy.com entliehene Bild vor. Etwas in dieser Richtung zumindest. Es gibt bestimmt begabte Webdesigner unter den Lesern, die ein tolles Logo für diese Initiative bauen könnten.

Um gleich einen ersten Nutzen für den Leser zu generieren: hier ist ein Hinweis auf funktionierenden Sourcecode für die Erstellung von HTML-Seiten mit flexiblen Spaltenanordnungen auf Basis von CSS. 40 Basis-Layouts zum Loslegen. » 40 CSS Layouts

Es ist eigentlich nichts Neues an der Initiative Recyclable Code. Aber es hat jetzt einen Namen, ein Schlagwort, nach dem man suchen kann. In Zukunft werden Google-Suchen nach “recyclable code css-layout” und ähnliche hoffentlich viele Treffer auflisten. Und da es nichts wirklich Neues ist; da wir alle es sowieso schon tun, kann es auch sehr schnell sehr erfolgreich werden.

Aus SEO-Sicht ergibt sich hier auch etwas Interessantes: Durch die inhaltliche Verknüpfung über Hinweise auf verwendbaren Sourcecode unter dem Namen Recyclable Code zieht sich ein roter Faden über viele verschiedene Blogs, die so über diese Schiene wieder viele neue Besucher erhalten können. Wer also daran teilnimmt, kann nur davon profitieren. Und noch kannst Du einer der Allerersten sein ;-)

Bisherige Teilnahme an der Initiative Recyclable Code:

Mach mit!


CSS-Metasprachen: Hilfe oder Verlagerung des Problems auf abstraktere Ebene?

Samstag, 27. Juni 2009. 23:26 von Frank Pfabigan

Silly con Valley: Die Verrücktheit ist mit denen im Tal

Es gibt eine sehr große Anzahl von professionellen Tools und Methoden, die Webdesignern das Leben vereinfachen sollen.

Dazu gehört auch eine stärker werdende Fraktion von CSS-Metasprachen. In syntaxtisch sauberer Umgebung kann man hier selbst sehr komplexe CSS-Regeln für eine oder mehrere Websites einfach auf Knopfdruck erzeugen, wenn man diese erstmal programmiert hat.

Da liegt meiner Meinung nach der Hund begraben: Die zugegeben schönen Möglichkeiten der CSS-Metasprachen lassen sich natürlich nur ausschöpfen, wenn man diese Metasprache auch beherrscht. Kommen als nächstes also wieder vereinfachende Tools, die wiederum die Metasprachen erzeugen, die wiederum die CSS-Dateien mit ihren Regelsätzen erzeugen?

Versteh mich nicht falsch: Viele Entwickler haben auf CSS-Metasprachen gewartet und werden diese dankbar in ihre Toolsammlung aufnehmen. Und ich kann mir selbst auch viele sinnvolle Einsatzmöglichkeiten dafür vorstellen. Daß es so etwas überhaupt gibt, zeigt die Notwendigkeit, über CSS (und wie es sein sollte) ganz neu nachzudenken.

Aber meiner Meinung nach sollte man ein Problem nicht unendlich elaborieren und abstrahieren. Es wäre nicht verkehrt, wenn all die Programmierer, die GUIs bauen sollen, sich auch endlich mal die Hände schmutzig machten und etwas über Typographie, Farben und Formen lernten.

Es gibt wirklich schöne OpenSource Lösungen, die ich mit Begeisterung einsetze, wie z.B. Zen Cart. Diese gesamte eCommerce Lösung ist so clever und unendlich erweiterbar geschrieben, aber wenn man sich den CSS-Code der Templates anschaut, erfasst mich das kalte Grauen…

Man kann effektiven CSS-Code schreiben. Oder eben auch nicht. Es ist wie mit BASIC. Auch der bekloppteste Spaghetticode kann toll funktionieren. Nur weil CSS unglaublich unübersichtlich und schlecht geschrieben werden kann, muß man nicht zu einer anderen Sprache springen. Man könnte CSS selbst weiterentwickeln und um striktere Syntax erweitern.

Dies hat mit der Transformation von C zu C++ bzw. Objective-C hervorragend funktioniert. Denn C ist – genau wie CSS – im Grunde sehr gut geeignet, eine Vielzahl von Problemen zu lösen und sehr effektiven Code zu erzeugen. Und zwar (sehr wichtig): für alle Stufen auf der Lernkurve.

Selbst sehr Fortgeschrittene können aus C immer noch ungeahnte Lösungen zaubern. Und Anfänger können schon nach kurzer Zeit professionelle Programme damit erzeugen. Eine Syntax sollte diese beiden Aspekte berücksichtigen: Unausschöpflichkeit (damit niemand an Grenzen stößt) und superleichten Einstieg durch überzeugend einfache Logik.

Nicht umsonst wurde/wird z.B. PASCAL an Schulen gelehrt, um den Einstieg in die Programmierung zu ermöglichen. Aber auch LOGIC (das mit der Schildkrötengrafik) ist vom logischen Ansatz her sehr schnell zu erfassen, während der Sourcecode von SMALLTALK hingegen nicht ohne weiteres verstanden werden kann.

Die philosophische Nasenscheidewand

Noch ist nur ein Niesen zwischen den beiden philosophischen Ansätzen, die verschiedene Webentwickler verfolgen. Zum Einen gibt es die CSS-Metasprachen Partei, zum Anderen diejenigen, die CSS selbst verbessern möchten.

Die Erfahrung hat gezeigt, daß sich aus solchen anfänglich noch winzig kleinen Entfernungen schnell große, unüberbrückbare Distanzen aufbauen können, bei der früher oder später eine Lösung auf die Müllkippe der Geschichte kommt.

Ich nehme das zum Anlaß, nochmals den Niedergang von Beta gegenüber VHS zu betrauern… das Schlechtere, aber besser Vermarktete hat sich durchgesetzt und uns viele ruckelnde Bilder mit viel Schnee beschert… Seufz.

Noch ist es nicht zu spät. Beide Ansätze lassen sich zu einer großartigen Lösung verbinden. Ich hoffe, daß auch andere Leute dieses Potential sehen und entsprechend darauf hinwirken.

Die Einen: CSS-Metasprache

Hier gibt es z.B. less und haml, wobei sass (syntactically awesome stylesheets) der Part von haml ist, der sich um die Stylesheets kümmert. less, haml und damit auch sass kommen aus der Ruby on Rails Ecke, das ist sowieso ein ganz eigenes Völkchen von Entwicklern ;-)

Die Anderen: Object Oriented CSS

oocss von Nicole Sullivan verfolgt den Weg der reinen Lehre und versucht, mit den Bordmitteln von CSS einen rationalen Umgang mit den Möglichkeiten von CSS selbst zu erreichen.

Die Zukunft? – Wer weiß..?

Ich persönlich bevorzuge den Ansatz von Nicole Sullivan mit dem oocss. Es gibt durchaus Wege und Möglichkeiten, sauberen CSS-Code zu schreiben, der auch für einen Dritten sofort pflegbar und erweiterbar ist. Die Ordnung im CSS lässt sich durch Wiederverwendbarkeit von CSS-Klassen, Aufteilung auf Dateien und viele andere Möglichkeiten herstellen.

Was meinst Du? – Wie organisierst Du Deinen CSS-Code für Kundenprojekte? Nutzt Du wiederverwendbare Module, die Du anpasst oder entwickelst Du immer alles vom weißen Blatt aus?

Software-Entwicklung ist teuer, da man erstens Spezialisten benötigt und zweitens, da sie Zeit kostet: die Entwicklungszeit. Durch Low-Level-Einstiegssyntax wird es mehr “Spezialisten” geben, die ein gegebenes Problem lösen können. Und durch wiederverwertbaren Code (recylce this!) sinkt die Dauer der Entwicklungszeit, wenn man den Sourcecode nur noch modulartig zusammensetzen muß.

Die mit Abstand beste Modularchitektur, die ich bisher bei einem OpenSource Projekt gesehen habe, ist bei Drupal zu finden. Dort gibt es Leute, die APIs als Module für wiederum andere Module bereitstellen. Das nenne ich perfekte Zusammenarbeit. Es gibt dort weitaus weniger konkurrierende Module (die alle dieselbe Funktionalität bereitstellen). Und die Modul-Autoren empfehlen teilweise sogar das Modul des anderen für bestimmte Konditionen. Hut ab.

Vielleicht wäre die Lösung für das “Problem” CSS einfach ein Compiler mit Debugger, der Warnungen und Fehler auswirft und dem Autor direkt anzeigt, was wirklich nicht geht und was nicht “so schön” ist. Und letztlich optimierten CSS-Code in komprimierter Form ausspuckt, der superschnell geladen werden kann.

Vielleicht liest dies ja jemand und setzt diese Idee in die Tat um ;-)


Bundestag Petition GEMA

Dienstag, 23. Juni 2009. 12:42 von Frank Pfabigan

Bitte unterzeichnet (virtuell) diese Bundestags-Petition, die sich gegen Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten der GEMA wendet. Es geht nicht darum, die GEMA abzuschaffen oder den Künstlern ihr geistiges Eigentum zu nehmen. Es geht darum, mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung der GEMA-Einnahmen walten zu lassen, damit auch neue und “kleine” Künstler bessere Chancen haben.

Zudem will die GEMA demnächst die Veranstalter-Abgaben um 600% für Live-Veranstaltungen erhöhen. Das würde das AUS für alle Kleinkonzerte in Clubs, Discos, Straßenfesten und ähnlichen bedeuten und die lebendige Kleinkultur jeder Stadt beenden.

Nur die jetzt schon großen und bekannten Künstler würden hiervon profitieren. Bedenke, daß hierzu vor allem Lady Gaga und der Musikantenstadl gehören. Praktisch jedes Ska- Punk- Rock-Konzert würde nicht stattfinden können.

» Zeichne jetzt die Petition des Deutschen Bundestages “GEMA”

Ich bin Nr. 50126 ;-)


iPhone OS Update 3.0 verfügbar

Donnerstag, 18. Juni 2009. 09:59 von Frank Pfabigan

Seit gestern abend 18:00 Uhr ist das iPhone OS Update 3.0 verfügbar, mit vielen neuen tollen Funktionen für Apple’s iPhone. Schnell iTunes aufmachen und manuell auf “Update” klicken.


Casino Kommentar Spammer

Freitag, 05. Juni 2009. 17:56 von Frank Pfabigan

Von der IP-Adresse 89.248.160.248 kommen unglaublich viele Kommentar-Spam Einträge mit dem Inhalt “Casino 1244191580″… Der nicht funktionierende Backlink geht zu gogole.com/irgendwas. Weiß jemand, was es damit auf sich hat? Was ist das für ein Spinner/Spammer, der noch nicht mal einen funktionierenden Link hinterlässt, der zu irgendeiner bannerüberladenen, total blinkenden Seite verlinkt?

Ich habe es wie im Falle des Kommentar-Spammers Werner Burczyk gemacht, der hier zigfach irgendwelche ellenlangen Texte als Spam-Kommentar hinterlassen hat: ich habe seine Eltern angerufen.

Nee, das nicht. Aber ich habe den jeweiligen Hoster informiert, daß der Benutzer soundso unter der IP-Adresse soundso Spam verbreitet und daß diese sich bitte darum kümmern sollen, daß das aufhört.

Da in den Wordpress-Kommentaren die IP-Nummer mitgeloggt wird, kann man diese einfach z.B. bei whois.domaintools.com einkippen und hat schon mal einen ersten Anhaltspunkt darüber, woher der Spammer kommt (oder zu kommen scheint).

Alle Hoster haben eine “abuse” E-Mail Adresse, dorthin kann man schreiben, wenn man einen Spammer stoppen möchte. IP-Adresse, Zeit und Inhalt des Spams am besten mitschicken. Die schauen zumindest nach, ob der Spammer wirklich über sie konnektiert ist und wenn ja, schreiten viele tatsächlich zur Tat und geben dem Spammer eine Nackenschelle.

Spammer scheinen echt nichts mit ihrer Zeit anfangen zu können. Das macht mich ein bißchen traurig. Trotzdem gehören die eingesperrt. Oder erschossen. Oder beides. Na, zumindest Kopf ab, wie die Herz-Königin aus Alice im Wunderland oft und gerne ausruft.