SEO-Scout History

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Maximale Ausbeute von Linkvermarktern

Submitted by Frank Pfabigan on Sa., 23.08.2008 - 22:38

Damit Deine Seite bei Linkvermarktern gut ankommt und Du sehr gute Preise für die Bereitstellung von Linkplätzen erzielen kannst, gibt es ein paar Richtlinien zu beachten, die speziell für diese Art der Blogeinnahmen gelten. Lies diesen Artikel, wenn Du mehr aus dem Verkauf von Linkplätzen erwirtschaften möchtest. Die Infos kommen von einem Insider und ich lege sie jedem ans Herz, der sich über den Verkauf von Linkplätzen eine zusätzliche bequeme und sichere Einnahmequelle eröffnen möchte.

Vorab zum Vergleich, was solche Maßnahmen generell bringen können: Meine Werbeeinnahmen lagen im letzten Monat (Juli 2008) bei 424,46 €. Der Anteil von Erlösen aus Linkverkäufen lag bei 41,90 %. Etwa 38 % machten Adsense-Einnahmen aus, der Rest verteilt sich auf andere Maßnahmen.

Trotz aller Unkenrufe um die Auswirkungen um den PageRank werde ich nicht auf diese einträgliche Einnahmequelle verzichten. Was nützt mir ein toller Pagerank, wenn ich dies nicht in harte Währung ummünzen kann? Natürlich habe ich Spaß daran, meine Blogs zu füttern und Artikel zu schreiben. Aber wenn die Einkünfte mir z.B. das Hosting für die Blogs, meine Zigaretten und sogar mein Mittagessen finanzieren, ist es sogar noch viel schöner.

Nun also zu den Kriterien, wie Linkvermarkter eine Seite beurteilen:

  1. Content is King. Wie auch für viele andere Bewertungen gilt: schreibe vernünftigen und vor allem eigenen Inhalt! Das ewige Kopieren-Einfügen von anderen Blogs mag weder Google (duplicate content) noch die Leser noch überhaupt jemand. Schreibe einfach über die Dinge, bei denen Du Bescheid weißt, was Dir Spaß macht. Starte keine Nischenblogs über Themen, die Dich überhaupt nicht interessieren. Guter Content - geschrieben von Leuten, die Ahnung und Spaß am Thema haben, werden sich langfristig immer gegen Nachgemachtes durchsetzen. Eine schöne Verpackung (das Design) ist dabei zweitrangig. Content is King. Man kann es nicht oft genug wiederholen...
  2. Gute Verlinkung. Google hat den PageRank als Beurteilungsmerkmal für die Qualität einer Seite eingeführt; ein oft verlinkter Blog sollte einen höheren PageRank haben als ein weniger oft-verlinkter Blog. Google lässt aber immer wieder andere Kriterien in die Berechnung des PageRank einfliessen, neuerdings werden auch Blogs abgestraft, die über Sex und solche bösen Worte schreiben. Das verstößt gegen die etwas schwammigen Google-Richtlinien zu dieser Thematik (sinngemäß: veröffentliche nichts, was Du Deinen Kindern nicht zeigen würdest) - Diese Prüderie erfaßt dabei natürlich auch Texte und Seiten, die die als "nicht-kindgerecht" eingestuften Worte in einem ganz anderen Zusammenhang nutzen. Auch wer satirisch oder nur zum Spaß darüber schreibt, kann "erwischt" werden. Der PageRank ist also längst nicht mehr das Maß aller Dinge und für Linkvermarkter nur zweitrangig von Interesse. Wichtiger ist die Linkpyramide, die sich aus Werten von Yahoo Siteexplorer, Technorati und anderen Diensten bedient. Hierbei spielt natürlich auch die Qualität der Links eine Rolle. Linkfarmen sind hier genauso verpöhnt wie bei Google selbst.
  3. Das Vermarktungspotential der Seite spielt eine wichtige Rolle. Mit anderen Worten: je exklusiver ein Service angeboten wird, desto höhere Preise erzielt dieser. Für diese Exklusivität sind Linkvermarkter bereit, höhere Preise pro Link auszuschütten. Dies gilt insbesondere für Affiliate Links anderer Werbeprogramme auf der Seite. Je weniger, desto besser.
  4. Der Traffic auf der Seite spielt quasi keine Rolle. Den Linkkäufern geht es um langfristige Linkstrategien, die es sich zum Ziel gesetzt haben, die eigene (verlinkte) Seite langfristig in bessere und langanhaltend gute Positionen zu bringen. Man kann also anders gesagt auch Links auf wenig frequentierten Seiten teuer verkaufen, wenn die Punkte 1-3 eingehalten werden.
  5. Absoluter Preiskiller sind nofollow-Links. Aus den unter 4. genannten Gründen wird man Links mit nofollow-Attribut niemals zu einem guten Preis verkaufen können.
  6. Sämtliche durch Tools ermittelte Eckdaten liefern nur Anhaltspunkte. Ein Mensch (ein Mitarbeiter des Linkvermarkters) wird sich die Seite abschließend vornehmen und beurteilen. Spätestens dieser Prüfstein trennt die Spreu vom Weizen.

Wer mit Werbung auf seiner Seite noch überhaupt keine Erfahrungen gesammelt hat, sollte sich mal in Ruhe bei anderen Blogs umschauen, was dort angepriesen wird. Das Mitschreiben der erzielten Umsätze auf einem Excel-Blatt hilft dabei, den Überblick zu bewahren, was gut und was schlecht läuft. Bedenke dabei aber, daß man ca. 2-3 Monate für einen aussagekräftigen Test einplanen sollte. So lange also die gewählten Werbemittel mitlaufen lassen und schön aufschreiben. Um das Mitschreiben zu erleichtern, habe ich ein Excel-Blatt entwickelt, das Du in meiner Tool-Sammlung zum kostenlosen Download findest.

Nummer 5 bringt einen hierbei direkt mit Google in Konflikt, wenn man nicht-themenrelevante Linkplätze auf seiner Seite verkauft. Google achtet auf eine natürliche, thematisch passende Verlinkung und deckt so z.B. gekaufte Links auf. Dieser mögliche Konflikt wird immer von Google gewonnen, denn der PageRank für die Seite wird fallen.

Komplett auf das Anbieten von Linkplätzen zu verzichten, kann ich mir nicht vorstellen, eher verzichte ich auf meinen PageRank. Wie in diesem Blog schon öfter betont, gibt es mehr Wege, eine Seite zu bewerten als nur den PageRank von Google. Wer nur auf diesen Wert schielt und alles andere außer acht lässt, hat nicht verstanden, worum es geht: das Zusammenspiel vieler Werte.

Warum sollte man mit seinem Blog nicht nebenbei Geld im Schlaf verdienen, wenn man die Möglichkeit dazu hat? Es spricht nichts dagegen, im Gegenteil: Wer Ende des Monats das Geld für seine Werbemaßnahmen auf das eigene Konto bekommt, ist motiviert, noch mehr guten Inhalt zu schreiben.

Geld als Selbstbestätigung? Ja. Warum nicht. Geld ist schließlich der universale Antriebsmotor dieses Planeten. Sicher hat das einige Nachteile (man hat immer zuwenig davon), aber ein Fehlen dieser universellen Sprache würde das Chaos ausbrechen lassen. Für diesen Schritt ist die Menschheit meiner Meinung nach noch nicht bereit.

Abschließend noch ein Tipp: ich habe mit Linklift sehr viel bessere Erfahrungen gesammelt als mit Teliad. Es gibt zwar noch mehr Linkvermarkter, aber diese beiden sind in Deutschland sehr relevant.

Ob Du diesen Informationen Glauben schenkst, bleibt natürlich Dir überlassen. Falls Du jedoch Linkplätze auf Deinem Blog anbietest, probiere die hier beschriebenen Maßnahmen einfach mal für 2 Monate aus. Wenn Deine Einnahmen aus den Linkverkäufen nicht steigen sollten, kannst Du mich beschimpfen. Anderenfalls nenne ich Dir gerne mein Paypal Konto für Spenden. ;-)

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