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Blogger-Treffen Lübeck: Wann das nächste? - E-Mail an frank.pfabigan@gmail.com, Ort » gmap

Keine Minute zur Arbeit

Montag, 05. Oktober 2009. 07:02 von Frank Pfabigan

Wer wie ich sein Geschäft von zuhause betreibt, kennt die Vorteile: keine Minute zur Arbeit, keine Büromiete, keine Zeitverschwendung.

Alles, was man braucht, um in der Branche (Webdesigner, Programmierer, SEO, …) selbst durchzustarten, hat man meist bereits zusammen: einen Computer, ein Telefon und einen Schreibtisch. Mehr ist nicht nötig.

Ich liebe den Gedanken, ein großes Unternehmen von zuhause im Bademantel aus zu steuern. Keine festen Mitarbeiter, sondern ein Netz aus vertrauenswürdigen Selbständigen, mit denen man blind zusammenarbeiten kann. Keine Verpflichtungen, keine Bindung-wider-willen, kein Betrug durch Partner. Lies weiter »


Anzeige der “anderen Werbenetze” in Google-Adsense

Sonntag, 30. August 2009. 14:35 von Frank Pfabigan

Wer sich nun fragt, wo diese “zertifizierten Werbenetzwerke” in Google Adsense zu finden sind, findet hier Antwort.

Noch ein Zwischenwort: der Kommentar von Klarry zum letzten Artikel bemerkt ganz richtig, daß man neben Adsense auch andere Werbeprogramme auf seinen Seiten betreiben kann und darf. Aber die Neuigkeit bezieht sich eher darauf, daß sich diese “anderen Werbenetze” nun direkt in Deinen Google-Adsense-Account einklinken.

Derzeit sind dort Werbenetze zu finden, die für englischsprachige Websites prädestiniert sind. Aber in sehr naher Zukunft werden hier auch deutschsprachige Werbeprogramme folgen. Das bedeutet: Werbefläche einrichten und alles über 1 Konto beobachten und verwalten (nämlich Adsense). Das ist vor allem praktisch, da weniger Verwaltungsaufwand anfällt; soll aber auch – laut Google – mehr Geld für den Publisher bringen.

Um diese “zertifizierten Werbenetzwerke” in Deinem Google-Adsense Konto zu finden, logg Dich ein und folge den 3 Klicks der folgenden Abbildung:

adsense-drittanbieter-ansicht

  1. Klick auf Tab “Adsense-Setup”
  2. Klick auf “Überprüfungszentrum für Anzeigen”
  3. Klick auf “Ändern”

Nach diesen 3 Schritten gelangst Du zur Ansicht der folgenden Abbildung und kannst hier einzelne “fremde Werbenetze” oder alle blockieren.

adsense-zertifizierte-drittanbieter

Ich bin wirklich gespannt, wann hier die ersten deutschsprachigen Werbenetze auftauchen und wie sich die Klickpreise in Zukunft entwickeln werden. Es besteht Anlaß zur Hoffnung, daß sie aufgrund der höheren Konkurrenz-Situation steigen werden… Erinnere Dich an meinen Artikel über das Bikini-Theorem: je knapper die Anzeigefläche, desto höher die Gebote.

Ich wünsche uns allen mächtig gute Verdienste.


Frohe Kunde von Adsense: weitere Werbenetzwerke neben Adsense

Donnerstag, 27. August 2009. 16:56 von Frank Pfabigan

In naher Zukunft werden mehrere Werbenetzwerke neben Adsense auf derselben Seite zulässig sein. Das bedeutet für den Publisher (der den Werbeplatz auf seiner Seite bereitstellt), daß die Chance auf höhere Verdienste als bisher besteht, da neben den Anzeigen aus Adsense bald auch Anzeigen aus anderen, von Google zertifizierten Werbenetzen, um die Gunst der Schaltung buhlen werden.

Dabei “gewinnt” diejenige Anzeige, die dem Publisher das meiste Geld bei einem Klick bringt. Wenn das keine guten Nachrichten sind, weiß ich auch nicht. Bislang haben sich bereits eine ganze Reihe von “Drittanbietern”, wie Google sie nennt, zertifiziert.

Ich bin schon sehr gespannt, wann es hier in Deutschland losgeht und wie sich die Adsense-Einnahmen verändern. Ich hoffe, es wird soviel, daß ich davon die Miete zahlen kann; eine Sorge weniger! Yeah!!!


Kampf der Titanen: studiVZ vs Facebook

Mittwoch, 26. August 2009. 10:24 von Frank Pfabigan

studivz-vs-facebook

Rein zufällig bin ich heute mal in rivva.de reingestolpert… und musste lachen. Dort prangen 2 riesige Headlines, die genau gegenteilig lauten.

Zum Einen “15 Millionen Mitglieder und ein neuer Name: studiVZ Ltd. heißt ab sofort VZ-Netzwerke und baut Platz 1 in Deutschland weiter aus” und zum Anderen “Facebook übernimmt Führung auf dem deutschen Markt“.

Wer ist denn nun der größte und dickste Fisch? – Eine genauere Lektüre der beiden Artikel klärt die Sache schließlich. Im Artikel “Facebook übernimmt Führung…” wird Facebook mit den VZ-Diensten einzeln verglichen, während der erste Artikel diese alle zusammenfasst und gegen Facebook antritt. Der Facebook-freundliche, 2. Artikel behauptet, daß die VZ-Netze zusammen “nur” 8,71 Millionen Mitglieder ziehen.

Insgesamt haben die VZ-Netze (studiVZ, schülerVZ, meinVZ) wohl 15 Millionen Mitglieder zusammen, während Facebook es auf 6,16 Millionen Mitglieder bringt. Nur in Deutschland gemessen, versteht sich. Finde ich interessant, daß sich ein internetbasiertes Netzwerk überhaupt mit Landesgrenzen befasst (wozu?).

In diesen Sphären geht es wohl nur darum, in der Presse eine Schlammschlacht zu führen und tolle Zahlen zu präsentieren. Wenn man erst mal 15 Millionen registrierte Benutzer hat, dann hat man den Sprung zu nationaler und internationaler Anerkennung geschafft.

Die freie Online Dating Plattform PlentyOfFish.com hingegen hat “nur” 900.000 registrierte User. Dafür wird das alles aber nur von 1 Person (dem ursprünglichen Programmierer, Markus Frind) mit ein bißchen Hilfe seiner Freundin geführt. Ich vermute mal, daß VZ und Facebook Verwaltungsapparate haben, die eine Menge Geld kosten.

Daher ist mein persönlicher Favorit (oder Vorbild) für ein kostenloses Social Net definitiv PlentyOfFish. Der Mann hat es richtig clever angestellt und kassiert um die $900.000 in 2 Monaten durch Google Adsense, die er mit niemanden zu teilen braucht. Nachzulesen auf dem PlentyOfFish Blog. Seiner Meinung nach sind kleine Firmen, die Google-Adsense Dollars machen, die Zukunft. Wer könnte ihm widersprechen? – Er hat belegt es seit Jahren erfolgreich…


Selbständige: Stundensatz festlegen

Mittwoch, 11. März 2009. 00:09 von Frank Pfabigan

Den überaus komplizierten und umfangreichen Weg, den eigenen Stundensatz zu bestimmen, hat Guru 2.0 spielend einfach als Ajax-Anwendung im Web abgebildet.

Schritt für Schritt gibt man hier seine Kosten für Büro, Lebensunterhalt etc. – auf Wunsch auch erschöpfend detailliert – in Felder zur Berechnung ein und erhält eine prima Übersicht. Die zu berücksichtigen Kostenpunkte können so nicht vergessen werden oder unter den Tisch fallen. Heraus kommen mehrere Stundensätze (ideal, kostendeckend und freundlich).

Wer hier realistische Zahlen einträgt, bekommt die tatsächlichen Stundensätze, mit denen der Selbständige an den Markt gehen sollte, präsentiert. So muß man nicht ins Blaue raten, wieviel man für dies und jenes nehmen müsste, sondern hat mehrere fundiert errechnete Stundensätze, die man seinem Kunden zur Not auch plausibel erklären könnte.

Vielen Dank für dieses schöne Tool, Clemens Gull und schönen Gruß nach Österreich! ;-)

» Zum Stundenrechner von Guru 2.0


Google Adsense ausnutzen, um Geld zu verdienen

Sonntag, 23. November 2008. 17:04 von Frank Pfabigan

Vielleicht hast Du Dir schon mal überlegt, daß man Google Adsense auch gezielt dazu einsetzen kann, um Geld zu verdienen und hast Dir eventuell auch schon mal überlegt, Dir eines der wahnsinnig geheimnisvollen Adsense-Millionär Dokumente gegen Geld herunterzuladen? – Spar Dir das Geld.

Ich zeige Dir hier, wie Du die Mechanismen hinter Google Adsense gezielt zu Deinem monetären Vorteil nutzen kannst.

Also hast Du bereits ein Blog mit Adsense-Werbung und bist nicht mit den Einnahmen zufrieden? Beachte: Google Adsense ist kontext-sensitive Werbung, d.h. passend zu dem, was Du schreibst, wird Werbung herausgefischt und angezeigt. Das ist eigentlich schon der Schlüssel zum Erfolg.

Denn was spricht dagegen, daß Du den umgekehrten Weg gehst und erstmal nach “lukrativen Themen”, zu denen also teure Adsense-Werbung geschaltet wird, recherchierst und dann einen Blog speziell zu diesem Thema aufsetzt? – Ha!

Nutze die Google-eigenen Tools, um herauszufinden, was lukrativ wäre. Wir drehen dabei den Fokus um. Wir wollen jetzt nicht einen bestimmten Blog suchmaschinenoptimieren, also in eine Nische optimieren, damit unser Blog möglichst weit oben in den serps (natürlichen Suchergebnissen bei Google) erscheint, sondern wir wollen einen Blog erstellen, der mit teuren Keywords gespickt ist, damit Google die teure Werbung anzeigt. Hierzu müssen wir nicht einmal ein besonders hochfrequenten Blog mit vielen Besuchern erstellen.

Denn was nützt Dir eine Seite, die 30.000 mal pro Monat aufgerufen wird (Seitenimpressionen), aber einen eCPM von 0,05$ hat? Da müssen schon wirklich sehr viele Leute klicken, damit da überhaupt nennenswerte Beträge zusammenkommen. Ein Blog, der nur 1.000 mal pro Monat aufgerufen wird, aber einen eCPM von 200,00$ hat, kann den hochfrequenten Blog locker in punkto Einnahmen überrunden.

Natürlich müssen dann die Besucher auch wirklich draufklicken. Aber man kann nicht alle Variable {Seitenimpressionen, eCPM, CTR, …} gleichzeitig betrachten. Ersteinmal gilt es, überhaupt die Voraussetzungen zu schaffen, damit ein hoher eCPM zustande kommt. Um Besucher auf die Seite zu lenken, kann man sich dann wieder anderer Maßnahmen bedienen.

Bauen wir also unsere Adsense-Honigfalle:

Als erstes gehen wir zum externen Adwords-Keywordtool von Google und tippen einfach mal ins Blaue ein paar Begriffe ein: {auto, versicherung, apotheke, musik, britney spears}.

Hier können wir schonmal sehen, was richtig hart umkämpft (oder beliebt) ist. Das Keyword {auto} wird wie verrückt gesucht. Aber wir sind noch nicht fertig… Wir wollen wissen, für welches Keyword die teuersten Adsense-Werbungen geschaltet werden.

Damit es einigermaßen Übersichtlich bleibt, habe ich das “Durchschn. Suchvolumen: Oktober” ausgeblendet (uns interessieren keine “Einmonatsfliegen”) und die “Schätzung zum durchschn. CPC” eingeblendet. Das ist unser Schlüssel. Wenn Du auf einen Tabellentitel klickst, wird die Tabelle danach sortiert (aufsteigend). Nochmal draufklicken, dann wird absteigend sortiert (teuer oben). Das Ergebnis siehst Du im nächsten Bild.

Jetzt können wir sehen, daß {rechtsschutz versicherung} und {auto online} unser Top-Favoriten aus dieser Liste sind.

Wenn Dir zu diesem Thema nichts einfällt, was Du schreiben könntest, dann streue einfach andere Keywords ins Tool und schau nach, was diese bringen. Anschließend setze den Blog auf und füttere ihn mit relevanten Inhalten. Bleibe dem gewählten Thema treu. Aber stiehl keine Inhalte von anderen. Du kannst Dir z.B. anschauen, was andere zu einem bestimmten Thema geschrieben haben und eine Zusammenfassung unter Nennung der Originalquellen schreiben, sogar mit dofollow-Link auf diese. Denn dieser Blog ist “made for adsense”. Alles andere, was normalerweise bei SEO wichtig wäre, kann uns in diesem Fall relativ egal sein.

Das Keywordtool bietet von sich aus Variationen der eingegebenen Keywords an und schlägt auch verwandte Themen vor. Du musst kein semantischer Meister sein, um hiermit Erfolg zu haben (hilft natürlich). Prüfe immer auch “andere Schreibweisen”, zum Beispiel {rechtsschutzversicherung}. Du kannst es im Bild nicht sehen, aber Google hat es von sich aus vorgeschlagen. Zusammengeschrieben bringt es tatsächlich noch mehr.

Eine weitere Quelle, um Ideen für Nischen zu finden und um Keywords zumindest auf Popularität zu prüfen, ist Google-Trends.

Du siehst also, Du könntest eine populäre Nische mit teuren Keywords finden, einen Blog allein zu diesem Zweck aufsetzen (oder einfach bei Wordpress oder Google-Blogger selbst hosten) und noch ein bisschen mehr nebenbei verdienen.

Es gibt Spezialisten, die mit dieser Methode sehr viel Geld einsacken. Anders als diese verspreche ich Dir keine tausenden Dollars im Monat. Ich sage nur, probiere es mal aus. Setze 3 Monate als Testzeitraum an und füttere Deinen MFA (made-for-adsense) Blog regelmäßig. Wenn es dann nichts bringt oder Dir zuwenig ist, kannst Du es jederzeit sein lassen.

Hier findest Du nochmal alle relevanten Adressen im Überblick:

Ich wünsche Dir viel Erfolg, falls Du Dich zu einem Test entschließt. Vielleicht berichtest Du mal, ob und wieviel Dir das gebracht hast, indem Du hier einen Kommentar hinterlässt? – Vielen Dank!