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Drupal Beispielanwendung mit eigenem node-type, Views, CCK

Sonntag, 08. November 2009. 17:38 von Frank Pfabigan

Gleich nachdem ich für einen Kunden eine Anwendung fertiggestellt hatte, habe ich heute Nacht noch meinen ersten Artikel für die Drupal-Gemeinde geschrieben. In rostigem englisch (Es ist unglaublich, wie schnell man alles vergisst, wenn man es nicht ab und zu nutzt).

Dabei geht es darum, eine Pinnwand zu realisieren, auf der Notizzettel festgepinnt werden, die man sich der Detailansicht einzeln anschauen kann.

Drupal ist das Basissystem, erweitert durch die Module CCK, Views und ein paar andere.

Die Ausgabe der Pinnwand wird wie in Drupal üblich durch Bereitstellen einer entsprechend benannten Datei überschrieben und durch zusätzlichen HTML- und CSS-Code in die gewünschte Form gepresst, damit das ganze wie eine Pinnwand mit gelben Notizzetteln darauf aussieht. Links zu Screenshots sind dem Artikel beigefügt.

Mein erster Drupal Artikel: http://drupal.org/node/626578


Kompletter Relaunch von Clever-Immo.de mit Drupal

Sonntag, 12. Juli 2009. 14:27 von Frank Pfabigan

Seit ca. 3 Monaten beschäftige ich mich mit Drupal und meine anfängliche Begeisterung für dieses CMS hat immer noch Bestand. Drupal ist mehr als ein CMS im klassischen Sinne. Mit den überaus professionellen Modulen, die ebenfalls kostenlos verfügbar sind, kann man den Funktionsumfang seiner Drupal-Site dramatisch erhöhen.

Wichtige Schlüsseltechnologien sind hierbei CCK (Content Construction Kit), Views (Ansichten) und Panels. Mit dem CCK kann man seine eigenen Inhaltstypen erstellen, hierfür stehen eine ganze Reihe von Basis- und erweiterten Feldtypen bereit, von der formatierten Nummer bis hin zu einer Googlemap.

Mit Views kann man schnell und einfach selbst komplizierte MySQL-Abfragen zusammenklicken, die Art der Darstellung wählen und hat z.B. ratzfatz eine Seite, einen Sidebar-Block oder einen Newsfeed für die am häufigsten gebookmarkten Artikel erstellt.

Mit Panels kann man nicht nur die systemweite Darstellung von bestimmten Inhaltstypen (Benutzerseiten o.ä.) nach eigenen Vorstellungen verändern, sondern auch schnell Darstellungsblöcke für bestimmte Inhalte erstellen.

Für die Suchmaschinenoptimierung gibt es eine ganze Reihe sehr sinnvoller und professionell geschriebener Module, die z.B. den Seitentitel, die URLs, Meta-Descriptions und viele andere Aspekte einstellbar machen. Mit dem Modul Token kann man hierbei sehr umfassende und mächtige Ersetzungsregeln aufstellen. Wem das nicht genügt, der kann all diese automatisch erzeugten Dinge auch nochmal in der Edit-Ansicht zum Ändern anbieten lassen.

Das Schöne an den Drupal-Modulen: alle halten sich an die API und alle Module arbeiten systemweit zusammen. Module stellen bestimmte Funktionalitäten bereit, die dann in anderen Modulen wiederum sinnvolle Einstellungsmöglichkeiten anbieten.

So etwas würde ich mir auch für Joomla und Wordpress wünschen. Hier ist es ja oft so, daß man eine bestimmte Funktionalität durch Plugins / Module abdecken möchte und findet dann hunderte solcher, die das alle Versprechen, aber nicht halten. Hier ist mühseliges Durchprobieren angesagt. Und das Testen von Nebeneffekten, wenn Modul A plötzlich in der Suppe von Modul B rührt.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich Drupal mal genauer anzuschauen. Wenn man erst einmal damit angefangen hat, kommt man nicht mehr davon los ;-)

clever-immoAls Übung habe ich zusammen mit Marc-Roger Wachholz und Marco Thiemann unsere Site Clever-Immo.de, das kostenlose Immobilienportal, komplett mit Drupal relauncht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denke ich. Die Seite ist benutzerfreundlicher geworden und hat gleichzeitig eine Vielzahl von neuen Funktionen erhalten und ist dabei auch schon jetzt ziemlich gut suchmaschinenoptimiert. Die Arbeit daran ist noch nicht beendet, aber der Stand ist online und wird von echten Benutzern genutzt ;-) Juhuu!