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Gefährliches Phishing für Adsense Login Daten im Umlauf

Sonntag, 02. Mai 2010. 19:39 von Frank Pfabigan

Fast wäre ich drauf reingefallen… die E-Mail sah echt aus, die Links in der E-Mail, die angeblich von Google-Adsense kam, sahen auch echt aus…

Stutzig wurde ich nur durch die sehr lange Domain und hab deshalb nochmal ganz genau hingeguckt.

Hier sind Screenshots von der E-Mail, von der Zielseite und von Infos über die Zielseite. Hierbei handelt es sich um Phishing, also das Vortäuschen einer anderen Identität (z.B. Google-Adsense), um den Arglosen auf eine Seite zu bekommen, wo er sich mit seinen Daten einloggt. Einziger Sinn und Zweck dieser Maßnahme ist es, an Dein Login zu kommen.

Wer auf so etwas reinfällt, sofort (ich meine sofort) in die wirkliche Seite einloggen und das Passwort ändern. Ich bin selbst auch schon einmal reingefallen, war ein Phishing für Logins zu Paypal. Sah auch extrem echt aus. Das hat mich gelehrt, noch genauer hinzugucken.

Das ganze ist vor wenigen Minuten passiert, also besteht die Chance, daß Du diesen Beitrag liest, vorgewarnt bist und nicht darauf reinfällst.

Google Adsense Phishing

ACHTUNG! Phishing-Versuch! Guck die Adresse oben genau an!

Adsense Phishing Site Info

Infos zu der Phishing Seite

Bitte ganz genau hinschauen! In der Adressleiste des ersten Bildes wird zwar google.com.adsense.login… angezeigt und Google ändert seine URLs gerne mal (z.B. /adsense in Subdomain ändern oder umgekehrt), aber ganz sicher wird als allerletztes ….google.com oder ….google.de in der Adresse stehen, nicht “aswarpharma.com”.

Im 2. Bild zu sehen: die Informationen zu dieser Website. Das Adsense Login ist per SSL geschützt, sichtbar durch ein “https” anstelle des “http” vor der Adresse. Das kann also nicht die echte Google Adsense Website sein.

Wer einen E-Mail Client hat, der es unterstützt, sollte über Links in der E-Mail mal die Maus fahren lassen um anzuzeigen, wohin sich der Link tatsächlich öffnen wird. Für alle, die sich mit HTML wenig oder gar nicht auskennen: der sichtbare Teil eines Links ist nicht gleich dem tatsächlichen Link. Hinter dem Link zur Startseite von seo-scout.org steckt der Aufruf von http://seo-scout.org. Der sichtbare Teil ist “Startseite”, der Link dahinter zeigt an, welche Seite tatsächlich aufgerufen wird.

Zum Vergleich sind hier Screenshots von der echten Google-Adsense Website und Informationen über diese…

Google Adsense Website

Die echte Google Adsense Website

Google Adsense Website Infos

Infos über die Google-Adsense Website: sicher!

Also: bitte Augen weit aufmachen und genau hinschauen, ob Links in einer E-Mail tatsächlich das öffnen, was einem Glauben gemacht wird!

Ich hoffe, ich konnte durch die schnelle Warnung die Opferzahl etwas eindämmen…


Anzeige der “anderen Werbenetze” in Google-Adsense

Sonntag, 30. August 2009. 14:35 von Frank Pfabigan

Wer sich nun fragt, wo diese “zertifizierten Werbenetzwerke” in Google Adsense zu finden sind, findet hier Antwort.

Noch ein Zwischenwort: der Kommentar von Klarry zum letzten Artikel bemerkt ganz richtig, daß man neben Adsense auch andere Werbeprogramme auf seinen Seiten betreiben kann und darf. Aber die Neuigkeit bezieht sich eher darauf, daß sich diese “anderen Werbenetze” nun direkt in Deinen Google-Adsense-Account einklinken.

Derzeit sind dort Werbenetze zu finden, die für englischsprachige Websites prädestiniert sind. Aber in sehr naher Zukunft werden hier auch deutschsprachige Werbeprogramme folgen. Das bedeutet: Werbefläche einrichten und alles über 1 Konto beobachten und verwalten (nämlich Adsense). Das ist vor allem praktisch, da weniger Verwaltungsaufwand anfällt; soll aber auch – laut Google – mehr Geld für den Publisher bringen.

Um diese “zertifizierten Werbenetzwerke” in Deinem Google-Adsense Konto zu finden, logg Dich ein und folge den 3 Klicks der folgenden Abbildung:

adsense-drittanbieter-ansicht

  1. Klick auf Tab “Adsense-Setup”
  2. Klick auf “Überprüfungszentrum für Anzeigen”
  3. Klick auf “Ändern”

Nach diesen 3 Schritten gelangst Du zur Ansicht der folgenden Abbildung und kannst hier einzelne “fremde Werbenetze” oder alle blockieren.

adsense-zertifizierte-drittanbieter

Ich bin wirklich gespannt, wann hier die ersten deutschsprachigen Werbenetze auftauchen und wie sich die Klickpreise in Zukunft entwickeln werden. Es besteht Anlaß zur Hoffnung, daß sie aufgrund der höheren Konkurrenz-Situation steigen werden… Erinnere Dich an meinen Artikel über das Bikini-Theorem: je knapper die Anzeigefläche, desto höher die Gebote.

Ich wünsche uns allen mächtig gute Verdienste.


Frohe Kunde von Adsense: weitere Werbenetzwerke neben Adsense

Donnerstag, 27. August 2009. 16:56 von Frank Pfabigan

In naher Zukunft werden mehrere Werbenetzwerke neben Adsense auf derselben Seite zulässig sein. Das bedeutet für den Publisher (der den Werbeplatz auf seiner Seite bereitstellt), daß die Chance auf höhere Verdienste als bisher besteht, da neben den Anzeigen aus Adsense bald auch Anzeigen aus anderen, von Google zertifizierten Werbenetzen, um die Gunst der Schaltung buhlen werden.

Dabei “gewinnt” diejenige Anzeige, die dem Publisher das meiste Geld bei einem Klick bringt. Wenn das keine guten Nachrichten sind, weiß ich auch nicht. Bislang haben sich bereits eine ganze Reihe von “Drittanbietern”, wie Google sie nennt, zertifiziert.

Ich bin schon sehr gespannt, wann es hier in Deutschland losgeht und wie sich die Adsense-Einnahmen verändern. Ich hoffe, es wird soviel, daß ich davon die Miete zahlen kann; eine Sorge weniger! Yeah!!!


Google Adsense ausnutzen, um Geld zu verdienen

Sonntag, 23. November 2008. 17:04 von Frank Pfabigan

Vielleicht hast Du Dir schon mal überlegt, daß man Google Adsense auch gezielt dazu einsetzen kann, um Geld zu verdienen und hast Dir eventuell auch schon mal überlegt, Dir eines der wahnsinnig geheimnisvollen Adsense-Millionär Dokumente gegen Geld herunterzuladen? – Spar Dir das Geld.

Ich zeige Dir hier, wie Du die Mechanismen hinter Google Adsense gezielt zu Deinem monetären Vorteil nutzen kannst.

Also hast Du bereits ein Blog mit Adsense-Werbung und bist nicht mit den Einnahmen zufrieden? Beachte: Google Adsense ist kontext-sensitive Werbung, d.h. passend zu dem, was Du schreibst, wird Werbung herausgefischt und angezeigt. Das ist eigentlich schon der Schlüssel zum Erfolg.

Denn was spricht dagegen, daß Du den umgekehrten Weg gehst und erstmal nach “lukrativen Themen”, zu denen also teure Adsense-Werbung geschaltet wird, recherchierst und dann einen Blog speziell zu diesem Thema aufsetzt? – Ha!

Nutze die Google-eigenen Tools, um herauszufinden, was lukrativ wäre. Wir drehen dabei den Fokus um. Wir wollen jetzt nicht einen bestimmten Blog suchmaschinenoptimieren, also in eine Nische optimieren, damit unser Blog möglichst weit oben in den serps (natürlichen Suchergebnissen bei Google) erscheint, sondern wir wollen einen Blog erstellen, der mit teuren Keywords gespickt ist, damit Google die teure Werbung anzeigt. Hierzu müssen wir nicht einmal ein besonders hochfrequenten Blog mit vielen Besuchern erstellen.

Denn was nützt Dir eine Seite, die 30.000 mal pro Monat aufgerufen wird (Seitenimpressionen), aber einen eCPM von 0,05$ hat? Da müssen schon wirklich sehr viele Leute klicken, damit da überhaupt nennenswerte Beträge zusammenkommen. Ein Blog, der nur 1.000 mal pro Monat aufgerufen wird, aber einen eCPM von 200,00$ hat, kann den hochfrequenten Blog locker in punkto Einnahmen überrunden.

Natürlich müssen dann die Besucher auch wirklich draufklicken. Aber man kann nicht alle Variable {Seitenimpressionen, eCPM, CTR, …} gleichzeitig betrachten. Ersteinmal gilt es, überhaupt die Voraussetzungen zu schaffen, damit ein hoher eCPM zustande kommt. Um Besucher auf die Seite zu lenken, kann man sich dann wieder anderer Maßnahmen bedienen.

Bauen wir also unsere Adsense-Honigfalle:

Als erstes gehen wir zum externen Adwords-Keywordtool von Google und tippen einfach mal ins Blaue ein paar Begriffe ein: {auto, versicherung, apotheke, musik, britney spears}.

Hier können wir schonmal sehen, was richtig hart umkämpft (oder beliebt) ist. Das Keyword {auto} wird wie verrückt gesucht. Aber wir sind noch nicht fertig… Wir wollen wissen, für welches Keyword die teuersten Adsense-Werbungen geschaltet werden.

Damit es einigermaßen Übersichtlich bleibt, habe ich das “Durchschn. Suchvolumen: Oktober” ausgeblendet (uns interessieren keine “Einmonatsfliegen”) und die “Schätzung zum durchschn. CPC” eingeblendet. Das ist unser Schlüssel. Wenn Du auf einen Tabellentitel klickst, wird die Tabelle danach sortiert (aufsteigend). Nochmal draufklicken, dann wird absteigend sortiert (teuer oben). Das Ergebnis siehst Du im nächsten Bild.

Jetzt können wir sehen, daß {rechtsschutz versicherung} und {auto online} unser Top-Favoriten aus dieser Liste sind.

Wenn Dir zu diesem Thema nichts einfällt, was Du schreiben könntest, dann streue einfach andere Keywords ins Tool und schau nach, was diese bringen. Anschließend setze den Blog auf und füttere ihn mit relevanten Inhalten. Bleibe dem gewählten Thema treu. Aber stiehl keine Inhalte von anderen. Du kannst Dir z.B. anschauen, was andere zu einem bestimmten Thema geschrieben haben und eine Zusammenfassung unter Nennung der Originalquellen schreiben, sogar mit dofollow-Link auf diese. Denn dieser Blog ist “made for adsense”. Alles andere, was normalerweise bei SEO wichtig wäre, kann uns in diesem Fall relativ egal sein.

Das Keywordtool bietet von sich aus Variationen der eingegebenen Keywords an und schlägt auch verwandte Themen vor. Du musst kein semantischer Meister sein, um hiermit Erfolg zu haben (hilft natürlich). Prüfe immer auch “andere Schreibweisen”, zum Beispiel {rechtsschutzversicherung}. Du kannst es im Bild nicht sehen, aber Google hat es von sich aus vorgeschlagen. Zusammengeschrieben bringt es tatsächlich noch mehr.

Eine weitere Quelle, um Ideen für Nischen zu finden und um Keywords zumindest auf Popularität zu prüfen, ist Google-Trends.

Du siehst also, Du könntest eine populäre Nische mit teuren Keywords finden, einen Blog allein zu diesem Zweck aufsetzen (oder einfach bei Wordpress oder Google-Blogger selbst hosten) und noch ein bisschen mehr nebenbei verdienen.

Es gibt Spezialisten, die mit dieser Methode sehr viel Geld einsacken. Anders als diese verspreche ich Dir keine tausenden Dollars im Monat. Ich sage nur, probiere es mal aus. Setze 3 Monate als Testzeitraum an und füttere Deinen MFA (made-for-adsense) Blog regelmäßig. Wenn es dann nichts bringt oder Dir zuwenig ist, kannst Du es jederzeit sein lassen.

Hier findest Du nochmal alle relevanten Adressen im Überblick:

Ich wünsche Dir viel Erfolg, falls Du Dich zu einem Test entschließt. Vielleicht berichtest Du mal, ob und wieviel Dir das gebracht hast, indem Du hier einen Kommentar hinterlässt? – Vielen Dank!


Google Adsense Einnahmen steigern

Samstag, 22. November 2008. 16:28 von Frank Pfabigan

Wenn Du Google Adsense auf Deinem Blog nutzt, um Einnahmen zu generieren, solltest Du Dir diesen Artikel mal durchlesen und das hierin gesagte ausprobieren.

Höre nicht auf die Stimmen. Wenn Du Dich in Deinem Account bei Google-Adsense einloggst, stehen da immer die Tipps, wie Du Deine Einnahmen angeblich steigern kannst. Primär geht es bei diesen Tipps aber nur darum, die Adsense-Gesamt-Anzeigenfläche zu vergrößern.

Das Hinzufügen weiterer Adsense-Flächen auf Deinem Blog führt dazu, daß Klickrate (CTR), Klickpreis (eCPM) und die Gesamt-Einnahmen sinken werden.

Hier sind die Zahlen meines Top-Sellers (für Adsense-Anzeigen) aus den Monaten Oktober und November 2008. Da Google es nicht möchte, daß man diese Zahlen veröffentlicht, sage ich Dir die Adresse nicht. Nimm es einfach als real-hypothetisches Beispiel:

Monat Seitenimpressionen Klicks Seiten-CTR Seite-eCPM Einnahmen
Oktober 2008 14.689 1.352 9,20 % 18,40$ 270,33$
November 2008 8.873 992 11,18 % 17,08$ 151,53$

Selbst wenn man berücksichtigt, daß November-2008 noch nicht ganz vorbei ist, so sieht man doch einen deutlichen Einbruch der Einnahmen, die durch das Hinzufügen eines Adsense-Bereichs in der Sidebar und eines im Footer verursacht wurden.

Auch die verringerten Seitenimpressionen, die auf den ersten Blick als Verursacher der geringeren Gesamt-Einnahmen dastehen, sind nur die üblichen Verdächtigen und nicht wirklich schuld.

Wenn ich für November mit den Oktober-Impressionen rechne, müsste November bei 250,89$ liegen (Seitenimpressionen * CPM-Betrag / 1.000). Die relative Anzahl der Klicks ist im November sogar gestiegen, von 9,20% auf 11,18%. Warum nehme ich dann insgesamt weniger ein?

Die wirkliche Ursache für den Rückgang der Gesamteinnahmen liegt in der Abnahme des Seiten-eCPMs. Diese unauffällige, kleine Zahl hat große Auswirkungen. Dies ist der von Adsense berechnete Preis-pro-1.000-Klicks für eine gegebene Seite oder Adsense-Channel.

Je größer die Anzeigenfläche (Anzahl Adsense-Blöcke) auf einer Seite, desto mehr “gering bezahlte” Anzeigen haben die Chance, dort eingeblendet zu werden.

Das wollen wir nicht. Wir wollen, daß sich die teuersten Adsense-Anzeigen um einen knappen Platz prügeln, damit im Falle eines Klicks durch einen Besucher ein möglichst hoher Betrag zustandekommt.

Mein Fazit aus diesem für mich schmerzhaften Feldversuches: Anzeigenfläche unbedingt verringern.

Tipps für erfolgreiche Adsense-Blöcke:

  • Platziere 1 (einen) Adsense-Block gut sichtbar auf Deiner Seite.
  • Über dem Knick (vor Scrollen),
  • in der Nähe von etwas, wo der Besucher sowieso klickt (z.B. Menü),
  • farblich angepasst auf Deine Seite.
  • Vergiss die in Adsense einstellbaren “Eckeneffekte”. Wir tarnen unsere Anzeigenfläche in unseren Blogfarben. Wir möchten, daß die Werbung möglichst nicht als Werbung zu erkennen ist und daß möglichst viele darauf klicken.

Die am meisten angeklickten Werbungen sind die “möglichst quadratischen”. Such Dir also ein zu Deinem Blog passendes “Square”-Format aus (300 x 250, 250 x 250, …). Für diese Formate liegen besonders viele Bild- und sogar Video-Anzeigen vor, die dann dort geschaltet werden können.

Lasse aber auf jeden Fall Image- UND Textanzeigen zu, damit auch hochbezahlte Text-Anzeigen ihren Weg in Deine Anzeigenfläche finden.

Schwankungen von Google-Adsense-Einnahmen kannst Du durch dezente Nutzung anderer Werbeprogramme, z.B. Linkplatzverkauf, Amazon, Woo Themes, uvm. etwas ausgleichen.

Ich werde meine Anzeigenfläche jetzt wieder verringern und zugucken, wie die Umsätze wieder ansteigen. Trotzdem wird November mit einem für mich sehr schlechten Umsatzergebnis abschließen. Ziehe Deinen Nutzen aus diesem Artikel und verlinke auf mich, wenn Du magst.


Google Adsense Einnahmen permanent in Firefox anzeigen

Montag, 12. Mai 2008. 14:54 von Frank Pfabigan

Firefox Plugin AdsenseNotifierBeim Herumstöbern bin ich auf ein Firefox Plugin gestossen, das die Einnahmen aus Google Adsense permanent in der Statuszeile des Webbrowsers anzeigt. Sehr praktisch. Lies weiter »